RECHT AUF EIN NEUES LEBEN
Vom 15. bis 25. August wurde ein Ferienlager für ehemalige Krebskranke am MANLAB.CAMP veranstaltet

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Bereits zum dritten Mal veranstalten die Wissenschaftlichen Kinderstudios der JAW und der Wohlfahrtsfonds „Saporuka“ ein Sommerlager für die Kinder, die im schwierigen Kampf  über die schwere Krankheit, nämlich Krebs die Oberhand gewannen. Dieses Jahr beteiligten sich 30 Kinder aus verschiedenen Gebieten der Ukraine am Projekt.

Die Koordinatorin von Wissenschaftlichen Kinderstudios der JAW und eine der Initiatoren des Sommerlagers Lesja Kondratjuk arbeitet bereits seit über acht Jahren mit Krebskranken. Sie fing als freiwillige Helferin an der Kinderonkologischen Station des Nationalen Krebsinstituts an und gab Stunden in Malerei. Schließlich bemerkte sie, dass den Patienten während des Behandlungskurses, der ein oder zwei Jahre dauert, ein Unterhaltungsprogramm angeboten wird, aber sie lernen gar nicht. Frau Kondratjuk ist überzeugt, dass die Kinder wegen der Krankheit der Lust, neue Kenntnisse zu erlangen, verlustig gehen und das dieses Bestreben nach der Genesung selten zurückkehrt.

Vor zwei Jahren ist die Idee aufgekommen, ein Zentrum für Lehrer und Nachhilfelehrer zu gründen, die die Kinder in den Krankenzimmern der Kinderonkologischen Station des Nationalen Krebsinstituts aufsuchen und sie in Mathematik, Physik, Biologie, Programmieren und Robotik unterrichten würden. Vor einem Jahr ist man auf die Idee gekommen, ein Lager für genesene Kinder zu veranstalten, um positive Beispiele vorzuführen“, erzählte Lesja Kondratjuk.

Das Ziel des Ferienlagers in diesem Jahr war der Selbstbau eines 3D-Druckers für die Kinderonkologische Station des Nationalen Krebsinstituts. Laut den Worten von Frau Kondratjuk soll dort einmal in zwei Wochen Gruppenunterricht in 3D-Modellierung stattfinden, wo jedes Kind Gegenstände modellieren und gleich ausdrucken könnte.

Das Programm für das Ferienlager wurde von Lehrern der Wissenschaftlichen Kinderstudios der JAW zusammengestellt, die außerdem den Unterricht übernahmen. Die Projektteilnehmer lernten außerordentlich interessante, heutzutage unumgängliche Disziplinen kennen, stellten einige beeindrückende Versuche an. Im Laufe von zehn Tagen beschäftigten sich die Kinder mit Software Engineering, Startupologie, Computergraphik, Robotik und Biotechnologie, besuchten Philosophie-, Malerei-, Mathematik- und Ökologieunterricht.

Student im dritten Studienjahr am Polytechnischen Institut Kyiv Andrij Konowalenko leitet einen Kurs zum Thema Programmieren an den Wissenschaftlichen Kinderstudios der JAW.  Im Lager war der Junge als Tutor in diesem Fach tätig:

Mit einem speziellen Gerät haben wir ein Elektroenzephalogramm aufgezeichnet, die elektrische Aktivität des Gehirns während der Meditationen und des kreativen Unterrichts gemessen. Außerdem haben wir einen 3D-Drucker selbst gebaut und den Kindern beigebracht, wie man ihn bedient. Für jedes Kind war es interessant, über neue Technologien zu erfahren und neue Kenntnisse zu erhalten, die auch morgen aktuell bleiben werden.“

Darüber hinaus besuchten die Teilnehmer des Ferienlagers das Konstruktionsbüro „ARTKB“, das sich auf industrielle Produktion von Innovationstechnologien in der Ukraine spezialisiert.

Dank der internationalen Plattform für die Jugendlichen „AIESEC“ wurde der Unterricht im Lager zweisprachig erteilt.  Neben den Lehrern von Wissenschaftlichen Kinderstudios der JAW wirken auch 25  Ausländer mit.

Auch die Zeit der Unterhaltung war gut durchgeplant: die Morgengymnastik gestaltete man als eine Zusammensetzung vom musikalischen Bewegungsübungen und Disko, die von der jungen Pilates-Trainerin Tetjana Wlasowska geschickt moderiert wurde. Abends wurde am Lagerfeuer gesungen, man teilte mit einander die Zukunftspläne, spazierte unter den Kiefern und Eichen des wundervollen Puschtscha-Wodyza.

Zehn Tage vergingen schnell. Die Teilnehmer fuhren heim in der Hoffnung, dass sie sich nächstes Jahr im Lager wieder treffen werden.

Sergij Kutnjakov
01.09.16
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